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Jurafuchs

Art. 7

ROM-I
Versicherungsverträge
Kapitel II — Einheitliche Kollisionsnormen
(1) Dieser Artikel gilt für Verträge nach Absatz 2, unabhängig davon, ob das gedeckte Risiko in einem Mitgliedstaat belegen ist, und für alle anderen Versicherungsverträge, durch die Risiken gedeckt werden, die im Gebiet der Mitgliedstaaten belegen sind. Er gilt nicht für Rückversicherungsverträge. (2) Versicherungsverträge, die Großrisiken im Sinne von Artikel 5 Buchstabe d der Ersten Richtlinie 73/239/EWG des Rates vom 24. Juli 1973 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit der Direktversicherung (mit Ausnahme der Lebensversicherung) (1) decken, unterliegen dem von den Parteien nach Artikel 3 der vorliegenden Verordnung gewählten Recht. Soweit die Parteien keine Rechtswahl getroffen haben, unterliegt der Versicherungsvertrag dem Recht des Staats, in dem der Versicherer seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Ergibt sich aus der Gesamtheit der Umstände, dass der Vertrag eine offensichtlich engere Verbindung zu einem anderen Staat aufweist, ist das Recht dieses anderen Staates anzuwenden. (3) Für Versicherungsverträge, die nicht unter Absatz 2 fallen, dürfen die Parteien nur die folgenden Rechte im Einklang mit Artikel 3 wählen: a) das Recht eines jeden Mitgliedstaats, in dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses das Risiko belegen ist; b) das Recht des Staates, in dem der Versicherungsnehmer seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat; c) bei Lebensversicherungen das Recht des Mitgliedstaats, dessen Staatsangehörigkeit der Versicherungsnehmer besitzt; d) für Versicherungsverträge, bei denen sich die gedeckten Risiken auf Schadensfälle beschränken, die in einem anderen Mitgliedstaat als dem Mitgliedstaat, in dem das Risiko belegen ist, eintreten können, das Recht jenes Mitgliedstaats; e) wenn der Versicherungsnehmer eines Vertrags im Sinne dieses Absatzes eine gewerbliche oder industrielle Tätigkeit ausübt oder freiberuflich tätig ist und der Versicherungsvertrag zwei oder mehr Risiken abdeckt, die mit dieser Tätigkeit in Zusammenhang stehen und in unterschiedlichen Mitgliedstaaten belegen sind, das Recht eines betroffenen Mitgliedstaats oder das Recht des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Versicherungsnehmers. Räumen in den Fällen nach den Buchstaben a, b oder e die betreffenden Mitgliedstaaten eine größere Wahlfreiheit bezüglich des auf den Versicherungsvertrag anwendbaren Rechts ein, so können die Parteien hiervon Gebrauch machen. Soweit die Parteien keine Rechtswahl gemäß diesem Absatz getroffen haben unterliegt der Vertrag dem Recht des Mitgliedstaats, in dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses das Risiko belegen ist. (4) Die folgenden zusätzlichen Regelungen gelten für Versicherungsverträge über Risiken, für die ein Mitgliedstaat eine Versicherungspflicht vorschreibt: a) Der Versicherungsvertrag genügt der Versicherungspflicht nur, wenn er den von dem die Versicherungspflicht auferlegenden Mitgliedstaat vorgeschriebenen besonderen Bestimmungen für diese Versicherung entspricht. Widerspricht sich das Recht des Mitgliedstaats, in dem das Risiko belegen ist, und dasjenige des Mitgliedstaats, der die Versicherungspflicht vorschreibt, so hat das letztere Vorrang. b) Ein Mitgliedstaat kann abweichend von den Absätzen 2 und 3 vorschreiben, dass auf den Versicherungsvertrag das Recht des Mitgliedstaats anzuwenden ist, der die Versicherungspflicht vorschreibt. (5) Deckt der Vertrag in mehr als einem Mitgliedstaat belegene Risiken, so ist für die Zwecke von Absatz 3 Unterabsatz 3 und Absatz 4 der Vertrag als aus mehreren Verträgen bestehend anzusehen, von denen sich jeder auf jeweils nur einen Mitgliedstaat bezieht. (6) Für die Zwecke dieses Artikels bestimmt sich der Staat, in dem das Risiko belegen ist, nach Artikel 2 Buchstabe d der Zweiten Richtlinie 88/357/EWG des Rates vom 22. Juni 1988 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Direktversicherung (mit Ausnahme der Lebensversicherung) und zur Erleichterung der tatsächlichen Ausübung des freien Dienstleistungsverkehrs (2), und bei Lebensversicherungen ist der Staat, in dem das Risiko belegen ist, der Staat der Verpflichtung im Sinne von Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe g der Richtlinie 2002/83/EG. Amtliche Fußnoten(1) ABl. L 228 vom 16.8.1973, S. 3. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2005/68/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 323 vom 9.12.2006, S. 1).(2) ABl. L 172 vom 4.7.1988, S. 1. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2005/14/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 149 vom 11.6.2005, S. 14). const ad_cad_container = document.querySelector("#Ads_BA_CAD2"); if (!window.mobil || window.mobilschalter) { ad_cad_container.addEventListener("__baSlotEmpty", () => ad_cad_container.classList.add("keine_anzeige")); } else { ad_cad_container.remove(); } - oder ← drücken">+ oder → drücken"> Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben. --> dejure.org Übersicht Rom-I-VORechtsprechung zu Art. 7 Rom-I-VO ... Art. 3Freie Rechtswahl Art. 4Mangels Rechtswahl anzuwendendes Recht Art. 5Beförderungsverträge Art. 6Verbraucherverträge Art. 7Versicherungs- verträge Art. 8Individual- arbeitsverträge Art. 9Eingriffsnormen Art. 10Einigung und materielle Wirksamkeit Art. 11Form Art. 12Geltungsbereich des anzuwendenden Rechts Art. 13Rechts-, Geschäfts- und Handlungsunfähigkeit Art. 14Übertragung der Forderung Art. 15Gesetzlicher Forderungsübergang Art. 16Mehrfache Haftung Art. 17Aufrechnung Art. 18Beweis ... Neu Gesamtansicht Das Rechtsfenster die Bild-im-Bild-Funktion auf dejure.org mehr erfahren var option_schriftgroesse = ""; if (window.self !== window.top) { if (document.querySelector(".option_auswahl_zeile.schriftgroesse")) { document.querySelector(".option_auswahl_zeile.schriftgroesse").classList.remove("force_versteckt"); } if (localStorage.getItem("allgemein") && localStorage.getItem("allgemein").indexOf('"schriftgroesse":') != -1) { option_schriftgroesse = localStorage.getItem("allgemein").match(/\"schriftgroesse\":\[\"([a-z]+)\"/)[1] || ""; const aktiv_button = document.querySelector(".schriftgroesse .auswahl_button.aktiv"); if (aktiv_button) { aktiv_button.classList.remove("aktiv"); } const target_button = document.querySelector(".schriftgroesse .auswahl_button[data-value='"+option_schriftgroesse+"']"); if (target_button) { target_button.classList.add("aktiv"); } document.querySelectorAll(".content_inner").forEach(function(elem) { elem.classList.add("fontsize_"+option_schriftgroesse); }); } } if ((document.cookie && document.cookie.indexOf("__login=") == -1) && localStorage.getItem("allgemein") && localStorage.getItem("allgemein").indexOf('lesefreundlicher":[true') != -1) { if (window.location.href.indexOf("Anlage") == -1) { document.querySelector("#gesetzestext").classList.add("lesefreundlicher"); } document.querySelector("#textdarstellung_merken").checked = true; document.querySelector("input[name=textdarstellung_gesetze][value=lesefreundlicher]").checked = true; } var ersterkasten = document.querySelector('#ersterkasten'); var ersterkastenInhaltHeight = ersterkasten.querySelector('#headgesetz').offsetHeight+ersterkasten.querySelector('#alpha').offsetHeight; if (ersterkasten.querySelector('.funktionsbereich_oben')) { ersterkastenInhaltHeight+= ersterkasten.querySelector('.funktionsbereich_oben').offsetHeight; } if (window.location.pathname.indexOf("/Gesamt") == -1) { var minHeight = (ersterkasten.offsetHeight-ersterkastenInhaltHeight+ersterkasten.querySelector('#gesetzestext').offsetHeight); document.getElementById("gesetzestext").style.minHeight = minHeight-80+'px'; } const stellenanzeigen_inline1 = document.getElementById("stellenanzeigen_inline1"); window.addEventListener("load", (event) => { if (!("IntersectionObserver" in window)) { ladeStellenanzeigen(stellenanzeigen_inline1); return; } const stellenanzeigen1Observer = new IntersectionObserver(function(entries, observer) { Array.prototype.slice.call(entries).forEach(function(entry) { if (entry.isIntersecting) { ladeStellenanzeigen(stellenanzeigen_inline1); observer.disconnect(); } }); }); stellenanzeigen1Observer.observe(stellenanzeigen_inline1); }); Rechts-KI Ihre dejure.org-Rechtsdaten — jetzt mit der Power der Doctrine-KI Die Kombination aus den umfangreichen Inhalten von dejure.org und der spezialisierten KI von Doctrine hebt juristische Arbeit in Deutschland auf ein neues Level — von der Aktenanalyse bis zum Schriftsatz. Jetzt entdecken Rechtsprechung zu Art. 7 Rom-I-VO 44 Entscheidungen zu Art. 7 Rom-I-VO in unserer Datenbank: In diesen Entscheidungen suchen: BGH, 05.07.2023 - IV ZR 375/21 Verkehrsunfall eines rumänischen Gespanns in Deutschland: Anwendbares Recht auf ... OLG Karlsruhe, 20.08.2021 - 12 U 155/21 Anwendung deutschen Rechts auf den Innenausgleich zweier ausländischer ... BGH, 03.03.2021 - IV ZR 312/19 Anwendung deutschen Rechts auf den Innenausgleich zwischen dem deutschen ... Zum selben Verfahren: OLG Bamberg, 22.10.2019 - 5 U 40/19 Deckungsumfang für tschechischen Schwertransporter BGH, 20.02.2025 - I ZR 39/24 Direktklage des Geschädigten gegen Versicherer des Haftenden bei ... Zum selben Verfahren: OLG Karlsruhe, 07.02.2024 - 15 U 54/23 OLG Stuttgart, 22.06.2021 - 10 U 369/20 Verkehrsunfall im Inland: Anwendbares Recht für eine Regressklage gegen einen ... BGH, 18.03.2020 - IV ZR 62/19 Kfz-Unfall in Deutschland: Anwendbares Recht für Regressanspruch des litauischen ... Zum selben Verfahren: KG, 18.02.2019 - 22 U 138/17 Verkehrsunfallhaftung: Anwendbares Recht auf den Regressanspruch eines ... Alle 44 Entscheidungen const ad_ilb1_container = document.querySelector("#Ads_BA_ILB1"); if (!window.mobil || window.mobilschalter) { ad_ilb1_container.addEventListener("__baSlotEmpty", () => ad_ilb1_container.classList.add("keine_anzeige")); } else { ad_ilb1_container.remove(); } Querverweise Auf Art. 7 Rom-I-VO verweisen folgende Vorschriften:Rom-I-Verordnung (Rom-I-VO) Anwendungsbereich Art. 1 (Anwendungsbereich) Einheitliche Kollisionsnormen Art. 4 (Mangels Rechtswahl anzuwendendes Recht) Art. 6 (Verbraucherverträge) Sonstige Vorschriften Art. 23 (Verhältnis zu anderen Gemeinschaftsrechtsakten) const ad_sky_container = document.querySelector("#Ads_BA_LSKY"); if (!window.mobil || window.mobilschalter) { skyscraper_counter = "ba"; ad_sky_container.addEventListener("__baSlotEmpty", () => ad_sky_container.classList.add("keine_anzeige")); } else { ad_sky_container.remove(); } Was ist das? 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