Wird die Rechtsunwirksamkeit einer Kündigung nicht rechtzeitig geltend gemacht (§ 4 Satz 1, §§ 5 und 6), so gilt die Kündigung als von Anfang an rechtswirksam; ein vom Arbeitnehmer nach § 2 erklärter Vorbehalt erlischt.
Prüfungsschema: Ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses
- Erklärung der ordentlichen Kündigung
- Inhalt und Form der Erklärung
- Ordnungsgemäße Vertretung
- Zugang (§ 130 BGB)
- Fristgemäße Erhebung der Kündigungsschutzklage (§§ 4 S. 1, 7 KSchG)
- Anhörung des Betriebsrats (§ 102 BetrVG)
- Kündigungsfrist (§ 622 BGB)
- Sonstige allgemeine Nichtigkeitsgründe
- Kündigungsschutz nach dem KSchG
- Anwendbarkeit des KSchG
- Sachliche Anwendbarkeit
- Betriebliche Anwendbarkeit (§ 23 Abs. 1 S. 3 KSchG)
- Persönliche Anwendbarkeit (§ 1 Abs. 1 KSchG)
- Kündigungsgrund
- Personenbedingter Kündigungsgrund
- Verhaltensbedingter Kündigungsgrund
- Betriebsbedingter Kündigungsgrund
- Anwendbarkeit des KSchG
Prüfungsschema: Außerordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses
- Erklärung der außerordentlichen Kündigung
- Inhalt und Form der Erklärung
- Ordnungsgemäße Vertretung
- Zugang (§ 130 BGB)
- Ausschlussfrist (§ 13 Abs. 1 S. 2 iVm §§ 4 S. 1, 7 KSchG)
- Beteiligung des Betriebsrats (§ 102 Abs. 1 S. 1, 2 BetrVG)
- Besondere Unwirksamkeitsgründe (§168 SGB IX, § 17 Abs. 1 S. 1, 2 MuSchG, § 103 BetrVG)
- Anforderungen des § 626 BGB
- Wichtiger Grund (§ 626 Abs. 1 BGB)
- Tatsachen, die abstrakt wichtigen Grund darstellen
- Interessenabwägung (§ 626 Abs. 1 BGB)
- Kündigungserklärungsfrist (§ 626 Abs. 2 BGB)
- Wichtiger Grund (§ 626 Abs. 1 BGB)
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